Sonntag, 6. Januar 2013

Mer sinn OP TOUR !!! 03.01.-06.01.2013

"In 20 Jahren werden Sie eher von den Dingen enttäuscht sein, die Sie nicht getan haben, als von denen, die Sie getan haben. Lichten Sie also den Anker und verlassen Sie den sicheren Hafen. Lassen Sie den Passatwind in die Segel schießen.
Erkunden Sie. Träumen Sie. Entdecken Sie."
(frei nach Mark Twain)




03.01.2012
Heute ist also endlich der große Tag:
Nach einem gemeinsamen Frühstück im Kreis der Familie brechen wir gegen Mittag auf zum Bonn/Siegburger Bahnhof. Von dort wollen wir mit dem ICE zum Flughafen nach Frankfurt. Unsere Freunde und Familien bereiten uns einen unerwarteten und emotionalen Abschied am Gleis.  DANKE! Da es Probleme mit der Oberspannungsleitung gibt, verspätet sich unser Zug um unbestimmte Zeit. Nach einer Stunde werden wir langsam nervös und sind froh, dass uns Sascha dann mit dem Auto zum Flughafen bringt. Nochmals  ein riesengroßes DANKESCHÖN!!! Das wäre sonst fast die kürzeste Weltreise der Geschichte geworden. Der Flug war dann planmäßig, aber durch den Zwischenstopp in Madrid doch sehr lang.

04.01.2013

Ankunft in Santiago bei schönstem Sommerwetter. Ein Ferienjobber unserer Mietwagenfirma holt uns planmäßig ab. Die Übergabe des Campers dauert fast drei Stunden, da es sehr viel zu erklären und zu regeln gibt. Wir sind froh, dass alles mit einer deutschsprachigen Mitarbeiterin regeln zu können. Nur auf Spanisch wäre das nicht möglich gewesen. Wir verlassen Santiago nicht wie geplant in südlicher Richtung, sondern fahren erst einmal zur Pazifikküste. Dort soll es einen schönen Campingplatz in Laguna Verde geben. Tatsächlich liegt dieser „Platz“ jedoch 11 km von der Ortschaft entfernt mitten im Wald. Die Piste wird immer schlechter und wir beschließen umzukehren. Ein Einwohner bietet dann an, da er auch in diese Richtung will, vorneweg zu fahren. Wir sollen nur folgen… Diese Fahrt werde ich mein Leben lang sicher nicht mehr vergessen. Allerdings hat es mich sicher auch einige Monate meines Lebens gekostet…die Nerven lagen bloß. ;-) Leider waren wir nicht mehr in der Lage Bilder zu machen, wir wollten diese Piste nur überstehen. Durch ein Unwetter in den vergangenen Tagen war die STRECKE aufs Übelste ausgewaschen. Alles in Namibia war dagegen ein Klacks. Wer kennt den Film „Wrong Turn“?...so war es hier und das lag nicht nur an der Straße!!!  Neben dem Zeltplatz befand sich eine Art Schrottplatz mit verschiedenstem Jehööscht. Das Schwimmbad war vielleicht das letzte Mal vor 50 Jahren mit Wasser gefüllt. Mittlerweile war es jedoch nur noch eine Müllabladegrube. Auch gab es hier eine Art „Schützengräben“. Weiß der Henker was hier passiert. Unsere Nachbarn laufen gerade mit Harpunen in Richtung Meer durch ein Loch im Zaun. (Wir lachen uns hier gerade kaputt…und Kirsten kommen schon die Tränen)  So könnte man noch stundenlang weiter philosophieren z.B. über die „Sickergrube“ und das „Duschhaus“ und, und, und. Auf jeden Fall waren wir nicht sonderlich erbaut, als wir nach ca. 31 Stunden unterwegs endlich ankamen. Ein kleiner Spaziergang  zur Küste ist zwar schön, kann uns aber auch nicht mehr mit dem Tag versöhnen. Sofern wir morgen hier raus kommen kann es nur besser werden.

05.01.2013

So…wer ist hier der beste Offroadfahrer? Wir haben es tatsächlich geschafft. Allerdings hat uns geholfen, dass die ausgewaschenen Stellen tatsächlich gestern noch von der Straßenmeisterei entschärft wurden. So war es am Ende dann auch gar kein Problem mehr. Vielleicht war das gestern für den ersten Tag einfach ein wenig zu viel. Wir fahren bis zum Surferstädtchen Pichilemu wo wir mit Hilfe der Touristeninformation einen wesentlich besseren Campingplatz finden. Nachmittags haben wir unsere Vorräte zum ersten Mal aufgefüllt und testen am Abend unsere Campingküche. Das war heute schon deutlich besser. Eine Besonderheit, die uns immer wieder in Erstaunen versetzt sind die geschmückten Weihnachtsbäume. Ob im Vorgarten oder an Altären mitten im Feld, Weihnachten wird hier offensichtlich groß gefeiert. Da jetzt hier Sommer ist, sehen die geschmückten Tannenbäume und der andere Weihnachtsschmuck allerdings reichlich merkwürdig aus.

06.01.2013

Wir frühstücken in Pichilemu am Strand und schauen uns den Ort an. Hat seinen ganz eigenen Charme und wirkt irgendwie wie aus vergangenen Zeiten. So stelle ich mir immer Asbury Park vor. Unser Weg führt an der Pazifikküste zum Surferspot Punta Lobos. Tief unten in der Gischt kämpfen Wagemutige mit den bis zu 10 Meter hohen Wellen. Leider liegt alles noch in einem dichten Nebel. Durch eine schöne Landschaft, die an die Eifel erinnert, geht der Weg durch viele kleine Ortschaften nach Süden. Mittlerweile scheint die Sonne und es wird ein schöner Sommertag. Wir wollen heute ein wenig Strecke machen und fahren auf der Panamerikana bis zu den Saltos del Laja. Ein klasse Campingplatz mit heißen Duschen und tatsächlich einem deutschsprachigen Besitzer ist für heute unser Heim. Wir werden hier wohl zwei Nächte bleiben, damit wir morgen ein wenig entspannen können. Und es gibt ja auch noch die Wasserfälle wegen denen wir hier sind…aber das sehen wir ja morgen.

Ein erstes ganz kleines Zwischenfazit: tatsächlich spricht hier fast niemand englisch. Aber mit Händen und Füßen (und einem kleinen Sprachcomputer) kommt man doch einigermaßen parat. Die Menschen sind bisher sehr freundlich und hilfsbereit. Mit unserem Fahrzeug sind wir natürlich eine kleine Rarität. Ich denke, es wird hier sehr spannend und interessant. Wir freuen uns schon auf die Naturparks im Süden des Landes. Ich glaube, heute sind wir wirklich hier angekommen. Anfangs ist es ja immer etwas schwierig, aber jetzt sind wir „on the road“. 

03.01.2013 großer Bahnhof


04.01.2013 Andenausläufer


Pazifikküste bei Laguna Verde (@Sascha: das war wie in Wrong Turn)



05.01.2013 Kirsten als Hausfrau (ist halt nicht nur Urlaub)

unser Zuhause für 85 Tage
06.01.2013 (für Gerda) in Pichilemu

Punta Lobos


Samstag, 22. Dezember 2012

Geschafft...Sabbat !!!









So, dass ist jetzt tatsächlich schon die letzte kurze Meldung aus der Heimat.

Der letzte Arbeitstag ist geschafft, und auch wenn noch ein paar Feiertage anstehen, werden wir viele von Euch dieses Jahr leider nicht mehr sehen. Die letzten Tage waren insbesondere auf der Arbeit doch sehr "hektisch". Leider hat es daher nicht mehr geklappt, bei jedem persönlich noch mal vorbeizukommen. Also bitte nicht böse sein: Wir haben euch nicht vergessen!!!

Wir möchten uns recht herzlich für die vielen guten Wünsche und das Interesse an unseren Plänen bedanken. Euch allen wünschen wir eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes, glückliches neues Jahr.

Wir freuen uns jetzt noch auf das Weihnachtsfest im Kreis der Familie und die Treffen am 23. und Sylvester. Übrigens: gleich wird gepackt.  :-)

 
 
 
 

Freitag, 16. November 2012

Weil`s so schön war...

...eigentlich wollte ich ja nur einen Auszug von Thomas Abschiedsgedicht hier `rein stellen. Ich dachte, dass es vielleicht etwas viel zum lesen ist.
Da ich mich aber nicht für einzelne Strophen entscheiden konnte, und es vor allem auch zu schade ist, dass Ganze zu zerstückeln, hier nun in GANZER Länge.


@thomas: An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.
@DieNichtDabeiWaren: Auf meinem Geburtstag hat mein Bruder für mich ein Gedicht vorgetragen. Darin ist unser geplanter Reiseverlauf für nächstes Jahr minutiös ;-) dargestellt.



Bitte die Strophen von links nach rechts (nicht von oben nach unten) lesen!!!

Lieber Andi,
liebe Kirsten,

vor Euch liegt ein spannendes Jahr                             Ein Sabbatjahr habt Ihr genommen
Ein lang ersehnter Traum wird wahr                            sechs Jahre weniger Geld bekommen
Die weite Welt werdet Ihr erkunden,                            Das Geld ist sehr gut investiert
erleben viele spannende Stunden                                Euer Erfahrungsschatz so expandiert

 
Lange müsst Ihr nicht mehr warten                             Das erste Eurer weiten Ziele
Im Januar könnt Ihr schon starten                                ist ein schmales Land mit dem Namen Chile
Über den Atlantik Ihr dann fliegt                                    In Santiago geht der Flieger runter
Europa bald weit hinter Euch liegt                                Amerikanischen Boden betretet Ihr munter

 
Eine Gegend Ihr dann bald genießt,                              Atacama wird die Wüste genannt
wo weder Milch noch Honig fließt                                  Hier findet Ihr Steine, Felsen und Sand
Durch die trockenste Wüste werdet Ihr fahren,            Im Tal des Mondes jeder Zeit
in hoffentlich weniger als vierzig Jahren                        begegnet man der Einsamkeit

 
Langeweile gibt es keine                                              In Argentinien es weiter geht
beim Anblick der hohen Torres del Paine                    Los Glaciares auf dem Plane steht
Majestätisch ragen die drei empor                               Mit Pracht die Gletscher dort erstrahlen,
Das stelle ich mir phantastisch vor                              als wollten sie mit Schönheit prahlen

 
Die Luft wird für Euch bald sehr dünn                         In Bolivien seid Ihr ganz entzückt,
Zum Aconcagua geht es nun hin                                 von der Laguna Verde tief beglückt
In Amerika ist es der höchste Berg                             Vom Gipfel des Licancabur
Die Zugspitze ist dagegen ein Zwerg                          wäre der Anblick sicher Idylle pur

 
Weit im pazifischen Ozean                                         Mit Djoser geht es dann ganz froh
steht die Osterinsel auf dem Plan                               freudig ab nach Mexiko
Ihr entdeckt die Moai-Steinfiguren,                               Weißer Sand erstrahlt am Meer
ein Zeugnis vergangener Kulturen                               Die Riviera Maya, die hat Flair

 
In Palenque werdet Ihr sicher staunen,                      Dann steht Guatemala an
über die große Maya-Stätte raunen                            Auch das verspricht Euch sehr viel fun
Die Pyramiden, Tempel und Paläste                          In Tikal findet Ihr Ruinen,
faszinieren alle fremden Gäste                                   die Euch heute zur Freude dienen

 
Honduras ist ein kleines Land,                                   Die Djoser-Tour sich dem Ende neigt
doch hier und da ganz interessant                             Ihr in Mexico City den Flieger besteigt
Die Mayas haben auch hier gewirkt                           Nach Süd- und Mittelamerika
Copan so manches Geheimnis birgt                         geht es nun weiter in Kanada

 
Vancouver ist eine schöne Stadt                               Zum Mount Robson wird es Euch verschlagen
An Hochhäusern seht Ihr Euch dort satt                   Eine mehrtägige Wanderung werdet Ihr wagen
Vor der Küste seht Ihr so manches Mal                    In freier Natur, ganz unberührt,
einen schwimmenden großen und prächtigen Wal  Eure Sehnsucht Euch durch die Landschaft führt

 
Auch Banff und Jasper dürfen nicht fehlen               Sauberes Wasser, klar wie Kristall,
Landschaftlich sind es echte Juwelen                      gibt es in Kanada fast überall
Am Maligne Lake und am Lake Louise                     Ein Kanu wird zu Eurem Behagen
wird die Stimmung sicher niemals mies                  Euch sicher auf sanftem Gewässer tragen

 
In Drumheller seht Ihr mit Faszination                    Von Eurer Reise machen wir uns ein Bilde,
Wunder der biologischen Evolution                        Thomas, Erich und Mechtilde
Großartige Dinosaurier-Funde                                In den USA, in weiter Ferne
machen dort seit langem die Runde                       besuchen wir Euch ganz sicher gerne

 
San Franzisko ist die erste Station                         Was uns sicher sehr gefällt,
Am Flughafen, da wartet Ihr schon                         ist der schönste Park der ganzen Welt
Ob Golden Gate oder Alcatraz,                               Im Yosemite sehen wir Mammutbäume
das wird bestimmt ein großer Spaß                       Schöner sind noch nicht mal Träume

 
Der Halfdome uns ins Auge sticht                           Zum Death Valley werden wir uns bewegen,
Auf die Yosemite Falls sind wir erpicht                    östlich der Sierra Nevada gelegen
Das Wasser tosend nach unten stürzt                    Nach Andi’s Meinung ist völlig klar:
Unsere Reise dies ganz sicher würzt                      der spektakulärste Ort der USA

 
Vor seltsamen Spuren wir dort stehen                   Am Zabriskie-Point sehen wir uns um,
und uns fragen: „Was ist hier geschehen?“           genießen die Aussicht still und stumm
Eine Erklärung dazu finden wir keine                     Ein toller Panorama-Blick
Bewegt hier jemand heimlich die Steine?              gibt uns dort bestimmt den Kick

 
Die Gegend, die ist brütend heiß                            Wer sich im Glücksspiel will versuchen,
Seit hundert Jahren man es genau weiß                der mag eine Tour nach Las Vegas buchen
Die Genauigkeit hat man besessen,                      Casinos, Shows, die man dort so hat,
56,7 Grad zu messen                                             prägen das Bild dieser schillernden Stadt

 
Künstler waren hier aktiv                                       Am Las Vegas Strip sehen wir sehr schnell
Elvis Presley es nach Las Vegas rief                    so manches protzige Luxus-Hotel
Frank Sinatra hat hier gesungen,                          Pyramide, Sphinx und Eifelturm
Copperfield mit der Säge gerungen                      erobern unser Herz bestimmt im Sturm

 
Bryce Canyon wird uns interessieren,                  Amphitheater werden wir finden
der Inspiration Point uns inspirieren                      Das Wort wir meist mit den Römern verbinden
Mit seltsamen Formen, hoodoos genannt,            In Rom erschaffen von Menschenhand,
macht Ihr uns sicher gerne bekannt                      hier als Naturwunder man sie fand

 
Die Lower Calf Creek Falls wir sehr begehren,    Der Name des Parks ist nicht gelogen
bevor wir den Capitol Reef Park durchqueren      Aus Stein sieht man hier so manchen Bogen
Der Ort Moab wird von uns bereist,                      Am Delicate Arch sehen wir beschwingt,
bevor der Arches Park uns willkommen heißt      wie die Sonne am Horizont versinkt

 
An den Canyonlands fahren wir nicht vorbei         Auf dem hohen Colorado-Plateau
und besuchen dort Islands in the Sky                   stimmt uns das Monument Valley froh
Green River und Colorado haben                         Wir fotografieren dort bei günstigem Licht
so manchen Canyon tief gegraben                       Ausschlafen können wir daher nicht

 
In Arizona trifft uns mit großer Wucht                    Nach Amerika konntet Ihr uns locken
mit dem Grand Canyon eine gewaltige Schlucht  Danach sind wir sicher von den Socken
Vierhundertfünfzig Kilometer lang,                         In Deutschland sind wir wieder vor Ort
ein Wunder, das der Natur gelang                         Und Ihr setzt Eure Reise fort

 
Einen Ort ich Euch nun schildern werde            Yellowstone gefällt Euch sehr
Da brodelt es mächtig unter der Erde                 Vielleicht seht Ihr dort einen Grizzly-Bär
Fumarolen, Schlammtöpfe und Geysire             Wenn es blubbert, so gebt gut Acht
Bemerkenswert sind auch die Tiere                    Ich habe das einmal falsch gemacht
 

Costa Rica werdet Ihr nicht bereuen,                   Vulkane werdet Ihr dort sichten
auf Regenwald könnt Ihr Euch freuen                  Davon könnt Ihr später uns berichten
Auf Käfer, Schlangen und auch Spinnen             Erinnern könnt Ihr Euch am Strand
könnt Ihr Euch dort mit Freud’ besinnen              an die vielen Eindrücke, liegend im Sand

 
Irgendwann geht die Reis’ zu Ende                    Und wenn Ihr dann in China seid,
Doch das Flugzeug macht eine kleine Wende   im Restaurant sitzend, zum Essen bereit
Hong Kong nehmt Ihr Zwei noch mit                  Dann denkt an Gerda in jener Stunde,
Die Stadt ist bestimmt ein großer Hit                 und bestellt bitte weder Katzen noch Hunde


In Frankfurt seid Ihr wieder da                             An dieser Stelle möchte ichschließen
Vergangen ist fast ein ganzes Jahr                     Ich hoffe, Ihr konntet es genießen
Wir wünschen, dass Ihr nach dieser Zeit           Bleibt fit, gesund und ohne Schmerzen
wieder wohlbehalten bei uns seid!                      Das wünsche ich Euch von ganzem Herzen

 


Thomas in Aktion



auf diesen Hintergrund ist das Gedicht gedruckt

Freitag, 26. Oktober 2012

Abschied 1. Teil

Jetzt ist es tatsächlich schon soweit:
Die Zeit der ersten Abschiede ist gekommen.


Am vergangenen Samstag haben wir zwar meinen Geburtstag nachgefeiert, im Grunde sollte es aber eher ein Abschiedfest für unsere Freunde sein. Auch wenn noch einige Gelegenheiten ausstehen, werden wir euch vermutlich nicht mehr alle in diesem Jahr nochmals treffen können. Insofern musste das Ereignis kräftig begossen werden.
Ich glaube, dass haben wir auch ausgiebig erledigt. Jedenfalls fühlte sich mein Kopf am nächsten Morgen so an.

Es war für uns ein klasse Abend und wir haben uns sehr über euren Besuch gefreut.
Vielen lieben Dank auch für die vielen guten Wünsche für`s nächste Jahr und euer Interesse an unseren Plänen. Jedenfalls ist klar, dass wir bei den Geschenken auch wieder den heimatlichen Hafen ansteuern müssen. Nicht das Auswandern ein Thema gewesen wäre, aber jetzt geht das natürlich überhaupt nicht mehr. ;-)
Dabei fällt mir ein: Muss ich als Falkner eigentlich auch so grüne Strumpfhosen tragen? Oder war das nur bei Robin Hood so?

Gewürdigt werden muss an dieser Stelle natürlich auch unbedingt das absolut sensationelle Club-Konzert von unserem Peter. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir in der Vergangenheit viel Geld für Konzerte sparen können…und überhaupt wer ist schon „Bruuuuce“? Also auch dir ein riesengroßes Dankeschön!!! Die Songauswahl war übrigens echt passend. 
 
 
 
Hat eigentlich irgendjemand ein Bootleg mitgeschnitten??? Ich brauche unbedingt noch das „Thunder-Road-Solo“.
 
 
 
 
 
 
 



 

 
Und dann gab es ja noch einen weiteren „staubtrockenen und coolen“ Auftritt. Wahnsinn was du dir da für Arbeit gemacht hast!!! Du weißt ja besser was wir alles vorhaben als ich selbst. Damit kommen wir aus der Nummer jetzt natürlich auch nicht mehr heraus.  ;-)
Vielen lieben Dank Thomas!!! Du hast mir und Kirsten eine riesige Freude gemacht.

 
 
 
 
 
 
Das soll`s fürs erste dann mal wieder gewesen sein. So ganz weg sind wir ja auch noch nicht. Es werden sich bestimmt noch einige Gelegenheiten für ein oder zwei Bier finden lassen.
 

Donnerstag, 13. September 2012

Magengrummeln


noch 99 Tage

Die Vorbereitungen sind jetzt im Wesentlichen abgeschlossen und der Abflugtermin rückt unaufhaltsam näher.

Seit Jahren freuen wir uns darauf und fiebern diesem Datum entgegen. Jetzt, gut drei Monate vor dem Abflug, mischt sich aber erstmals auch ein anderes Gefühl in meine Gedanken:

„Hoffentlich geht alles gut!“
 
So ganz langsam macht sich bei mir eine Nervosität breit, mit der ich nicht gerechnet hatte. Ein Jahr ist ja doch eine lange Zeit, in der auch viel passieren kann.


Fleißige Helfer - Reifenpanne im Kaokoveld/Namibia
kleinere Probleme gehören wohl dazu...
Auch wenn ich denke, dass wir relativ gut vorbereitet in unser Abenteuer aufbrechen werden, wird man Unwägbarkeiten doch immer wieder ausgesetzt sein werden. Letztlich besteht darin ja auch der Unterschied zu einem „normalen“ Urlaub und genau so haben wir das ja auch gewollt. Wir haben eben nicht das voll durchorganisierte „Rundum-Wohlfühl-Paket“ gebucht, sondern werden uns in fremden Ländern und Kulturen zurechtfinden und auch durchbeißen müssen. Wir wollen die Orte, die wir besuchen werden, als eigenständige Kultur erleben und nicht lediglich als fotogene Kulissen wahrnehmen.

Ich glaube, dass diese Reise auch auf unsere Partnerschaft einen dauerhaften Einfluss ausüben wird. Schließlich müssen wir uns als Team erweisen und tatsächlich gegenseitig ergänzen. Ich freue mich darauf !

Mehr beschäftigt man sich allerdings gedanklich mit den Dingen, auf die man selber keinen Einfluss hat:

- Geht es der Familie gut?
- Was machen die Freunde?
- Bleiben alle gesund?

Letztlich gehören diese Gedanken zu jedem Abschied der eine längere Zeit betrifft. Und das ist auch gut so – zeigt es doch auch, was einem wichtig ist.

So, genug philosophiert.  ;-)


Und übrigens vielen Dank für die ersten lieben Kommentare!!!

 

Sonntag, 1. Juli 2012

...nur noch ein halbes Jahr!!!

Unglaublich wie schnell die Zeit jetzt vergeht.

Gestern Abend sind wir noch einmal unsere „To-Do-Liste“ durchgegangen. Wir haben ja doch schon viel geschafft (u.a. Flüge und Visa),  aber einiges bleibt auch noch zu tun.

Momentan ist das Thema „Krankenversicherung“ ein schwieriges Kapitel.

Als Beamter hat man das Glück, dass die Beihilfeberechtigung nicht erlischt, sondern ganz normal weiterläuft. Ist auch logisch, da man ja praktisch nur „Überstunden abfeiert“.

Bei der privaten Krankenversicherung sieht das schon ein wenig anders aus. Je nachdem, bei welcher Versicherung man einen Vertrag hat, gelten die unterschiedlichsten Regelungen.

Bei unseren Recherchen sind wir unter anderem auf folgende Varianten gestoßen:

-              durchgehend versichert auch im Ausland,
-              durchgehend versichert, nur nicht in den USA,
-              lediglich versichert bis zwei Monate, beziehungsweise 6 Wochen,
-              überhaupt kein Versicherungsschutz im außereuropäischen Ausland.

In vielen Fällen kommt man daher um einen speziellen Auslandsreisekrankenschutz nicht herum. Das bedeutet, dass man über eine sogenannte „Große Anwartschaft“ seine normale PKV ruhend stellt und dann einen Sondertarif betreffend Reiseschutz abschließt.

Einen solchen Tarif bietet auch der ADAC an. Gegenüber vielen anderen Versicherungsunternehmen ist hier auch der Krankenrücktransport enthalten, sofern ärztlich nichts dagegen spricht. Im Normalfall ist lediglich der ärztlich verordnete Rücktransport als Leistung inbegriffen. Auch wenn wir diesen nun wirklich nicht in Anspruch nehmen wollen, scheint dies doch ein gutes Argument für diesen Anbieter zu sein.

Unsere Ausrüstung ist mittlerweile auch komplett.

Beim Globetrotter haben wir uns zwei große Kofferrucksäcke gekauft. Gegenüber normalen Trekkingrucksäcken sind diese deutlich stabiler gebaut und eher für eine so lange Reise geeignet. Die Tragegurte lassen sich in einem Extra-Fach verstauen, so dass bei den Flügen keine Gefahr eines Defektes droht. Der Nachteil gegenüber dem Trekkingrucksack liegt jedoch in dem höheren Eigengewicht.

Den größten Teil des Gepäcks wird dann auch die Technik und Zeltausrüstung in Anspruch nehmen. Auf Grund der Beschränkungen im Rahmen unseres RTW-Tickets können wir nur 20 Kilogramm je Person plus Handgepäck mitnehmen. Aber man muss das ja auch alles noch irgendwie transportieren können…und ein paar T-Shirts bekommt man sicher auch überall noch zu kaufen.

In den nächsten Tagen ist Erholung angesagt. Wir werden in der Nähe von Zürich, am Greifensee, ein paar Tage zelten und dort das Bruce Springsteen Konzert besuchen.

Also, ROCK ON … und bis bald.

Freitag, 20. April 2012

RTW-Ticket

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update.


Bei der Planung unseres Reiseroutings sind wir gut vorangekommen. Sofern wir die notwendigen und beantragten Visa bekommen, werden wir kurzfristig das entsprechende Flugticket kaufen.

Zunächst war es gar nicht so einfach, ein hilfsbereites Reisebüro zu finden, welches sich mit dem Thema „Round-The-World“ auskennt und auch die entsprechende Zeit investieren wollte. Am Ende blieben zwei Unternehmen übrig, wobei sich eines nach den ersten Telefonaten einfach nicht mehr bei uns gemeldet hat. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir ganz in unserer Nähe – nämlich in Köln – schließlich fündig geworden sind.

Bei Sta-Travel wurden wir sehr freundlich empfangen und, aus meiner Sicht sehr wichtig, man hat viel Zeit und Geduld mit uns. Diese Unternehmenskette hat sich auf Individualreisen spezialisiert und spricht in erster Linie Studenten an. Die haben erfahrungsgemäß ja auch am meisten Zeit zum Reisen. J

Sicher hätten wir die Flugtickets auch im Internet selber buchen können, es war uns jedoch lieber, einen Ansprechpartner zu haben, der einem im Notfall auch aus der Klemme helfen kann. Während unserer Reise können sich dann auch die Eltern im Zweifel an jemanden wenden. Natürlich hoffen wir, dass das nicht notwendig sein wird, aber man weiß ja nie.


Letztlich haben wir uns für ein RTW-Ticket von Oneworld entschieden. Unser Versuch über Einzeltickets eventuell noch günstiger hinzukommen war nämlich nicht zu verwirklichen.

Bei einem solchen Ticket sind verschiedene Regularien zu erfüllen. So muss man beispielsweise beide Ozeane jeweils einmal in die gleiche Richtung überqueren und pro Kontinent sind nur eine bestimmte Anzahl von Stopovers erlaubt. Ebenso ist die gesamte Anzahl von Flügen begrenzt. Entscheidend ist allerdings, dass man innerhalb eines Kontinents nicht zurückfliegen darf, es geht also immer in einer Richtung einmal um die ganze Welt.

Unser Routing sieht jetzt folgendermaßen aus:

  • 03.01.2013 Frankfurt - Chile 
  • 30.03.2013 Chile - Osterinsel (ist auch Chile ;-) )
  • 08.04.2013 Osterinsel - Mexiko
  • 05.06.2013 Mexiko - Vancouver/Kanada
  • 13.10.2013 Vancouver - San Jose/Costa Rica
  • 01.12.2013 San Jose - Hongkong
  • 05.12.2013 Hongkong - Frankfurt

Da wir von Costa Rica über Asien nach Hause fliegen werden, haben wir noch einen abschließenden Kurzaufenthalt in Hong Kong angefügt. Eigentlich wollten wir ja nach Bangkok, haben uns aber von unserer Reiseagentin überzeugen lassen.