Samstag, 13. April 2013

09.04. - 13.04.2013 Viva Mexiko


09.04.2013
Das war eine kurze Nacht: nur 2 Stunden mehr schlecht als recht geschlafen. Am frühen Morgen landen wir in Mexico-City, wo wir das super Internet auf dem Flughafen nutzen um unseren Blog zu pflegen, Mails abzurufen und ein Hotel für Cancun zu suchen. Am Mittag geht es dann mit unserem dritten Flug weiter nach Cancun. Dort landen wir um 17:00 Uhr und holen bei der Autovermietung unser neues Gefährt ab. Dann auf einer wilden Fahrt ab nach Cancun-Centro  und unser Hotel gesucht. Mittlerweile ist es dann doch ziemlich spät geworden und wir sind froh, direkt ein schönes Lokal zu finden, wo wir zu Abend essen. Nach dieser wirklich langen Reiseetappe stoßen wir mit dem ersten Tequila (und bestimmt nicht dem letzten) auf unsere Ankunft hier in Mexiko an. Wir beschließen einen Tag länger hierzubleiben, um zum Friseur zu gehen, einzukaufen und uns erst einmal in Ruhe ausschlafen zu können. Auch wenn Cancun-Centro nicht viel typisch mexikanisches zu bieten hat, ist die Infrastruktur hier jedoch sehr gut. Und das wollen wir nutzen. @Erich: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!! @ThomasB: wie war der Türkeiurlaub?

10.04.2013
Wir haben erst mal laaange ausgeschlafen. Dann sind wir mit dem Bus zu einem Walmart  gefahren, haben dort eingekauft und mir die Haare schneiden lassen. Damit ist der Hippylook schon wieder verschoben worden. Kirsten meint aber sowieso, dafür hätte ich schon zu viele graue Haare! Mittags waren wir dann nochmal am Flughafen bei der Autovermietung. Obwohl wir mehrmals erwähnt hatten, auch nach Chiapas fahren zu wollen, hatten wir keinen Fahrzeugschein bekommen. Da uns das merkwürdig vorkam, haben wir gestern nochmals telefonisch nachgefragt und konnten dann heute eine Kopie des Scheins abholen. Danach sind wir dann über die schmale Landbrücke gefahren, auf der die vielen superteuren Hotels direkt am Karibikstrand stehen. Der Sand ist wirklich total fein und hell und das Wasser leuchtet in einem ganz intensiven Blau. So wie man sich das halt vorstellt. Den Abend verbringen wir wieder in der Stadt auf dem zentralen Plaza, wo wir günstig essen, der Livemusik zuhören und das Gewusel der Leute beobachten. Abends wird die Luft dann auch angenehmer, so dass es kein Wunder ist, dass hier bis spät viele Familien mit Kindern unterwegs sind. @Waltraud: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! @Angelika+Rudi: leider wurde in den normalen Restaurants nirgendwo ein Erdofenessen angeboten. Anlässlich des Osterfestes gab es zwar ein Straßenfest (mit Erdofen), uns wurde aber leider der falsche Ort genannt, so dass wir das dann auch verpasst haben. Dafür haben wir aber sehr leckeren Fisch bekommen. War dann auch ok. J

11.04.2013
Da man durch die Medien immer wieder bezüglich der Sicherheitslage in Mexiko verrückt gemacht wird, haben wir uns überlegt, uns immer eine Unterkunft als eine Art Basisstation zu suchen.  Von dort wollen wir dann Tagesausflüge zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten  unternehmen. Der Vorteil liegt darin, dass wir nicht noch spät, wenn es schon bald dunkel wird, auf Unterkunftssuche gehen müssen. Der Nachteil besteht aber darin, dass wir einige Strecken mehr fahren werden, da wir immer wieder zur Unterkunft zurück müssen. Als erste Station im Bundesstaat Yucatan haben wir uns Valladolid ausgesucht. Hier haben wir uns gestern ein kleines Hotel im Internet gesucht und direkt für 3 Nächte gebucht. Nach zwei Stunden langweiliger Geradeaus-Fahrt durch plattes Land kommend von Cancun erreichen wir die kleine Kolonialstadt und finden schnell unser Hotel. Wir sind begeistert: Hier wurde ein altes Kolonialhaus ganz toll und stilvoll zum Hotel ausgebaut. Ein erster kleiner Schreck dann jedoch bei der Inspektion unseres Zimmers: In unserer Dusche liegt ein großer schwarzer Skorpion. Er ist zwar schon tot, erinnert uns aber daran, in Zukunft besonders vorsichtig zu sein. Aber immerhin: sein Biss wäre nur sehr schmerzhaft, keineswegs jedoch tödlich gewesen. @Gerda: war nur ein Scherz! Ich konnte nicht wiederstehen, auch wenn Kirsten mit mir schimpft. J Im Ort besichtigen wir das 1552 erbaute Franziskanerkloster Convento de Sisal mit dem Templo San Bernardino de Siena. Danach geht es zum Zocalo und seiner doppeltürmigen Kathedrale Iglesia San Gervasio (1709). In einem urigen alten Kolonialhaus essen wir zu Abend und genießen die schöne Atmosphäre. Nach so langer Zeit in der Natur ist es jetzt auch wieder sehr schön in historische Städte zu kommen und die abendliche Stimmung zu erleben. @PeterW.: Herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins Championsleague-Halbfinale. Wir drücken die Daumen! Die Meisterschaft war ja nur Formsache. ;-)

12.04.2013
Vor ca. 15 Jahren zeigte mir ein Arbeitskollege seine wirklich tollen Mexiko-Fotos. Dies war der Startschuss zu einer Leidenschaft, der wir jetzt sogar ein ganzes Jahr widmen. Und nun sind wir endlich hier angekommen: an den berühmten Mayastädten in Mexiko. @Jürgen: vielen Dank für die Grundsteinlegung! Heute steht mit Chitzen Itza direkt ein wahres Highlight auf dem Programm. Die Pyramide des Kukulkan ist das vielleicht berühmteste Bauwerk des amerikanischen Kontinents. Erbaut wurde sie zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert und ist 25 Meter hoch bei einer Seitenlänge von 55 Metern. Da wir sehr früh hier sind, können wird die Bauwerke noch ohne großen Trubel erleben. Nicht nur die Pyramide ist beeindruckend, sondern auch die anderen Bauwerke mit ihren vielfältigen Reliefs. Besonders schön ist die „Iglesia“ mit ihren gut erhaltenen Chaak-Masken. Am frühen Nachmittag fallen dann die Tourbusse aus Yucatan ein und überschwemmen die Anlage im wahrsten Sinne des Wortes mit Menschen. Und das in der größten Mittagshitze. Wir sehen einige Leute, die kurz vor dem Kollaps stehen. Gut das wir hier so früh waren und die Anlage fast menschenleer erleben konnten. Ein besonderes Schauspiel war das Balzverhalten eines Paradiesvogels. Nach dieser anstrengenden Besichtigungstour geht es zum Cenote Ik Kil. Ein Cenote ist ein Süßwasserteich der durch den Einsturz einer Karsthöhle entstanden ist. In diesem Cenote ist der Wasserspiegel 25 Meter unter der Erde und die tropischen Pflanzen und Bäume bilden Luftwurzeln bis in diese Tiefe. Ein klasse Schwimmerlebnis. Genau die richtige Abkühlung nach der Anstrengung am Morgen. Den Abend verbringen wir auf dem Zocalo in Valladolid, wo wir beide für insgesamt 5 Euro inkl. Getränke zu Abend essen. @Jaden: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

13.04.2013
Da das Gestern so gut geklappt hat, haben wir heute nochmals denselben Tagesablauf geplant: Vormittags Ruinenbesichtigung und nachmittags  Cenoten-Schwimmen. Die alte Mayastadt Ek Balam ist mitten im Dschungel gelegen und sehr wenig besucht. Da wir früh hier sind, haben wir die toll restaurierte Anlage die ersten 1,5 Stunden nur für uns allein. Hier darf man auch überall `rumturnen und die Pyramiden besteigen. Das wäre bei der Masse von Touristen in Chitzen Itza nicht möglich, umso schöner dass es hier geht. Außerdem sind hier viele bunte Vögel, Reptilien und Eichhörnchen unterwegs. Hauptattraktion ist die unfassbar gut erhaltene Stuckfassade an der 150 m breiten und 30 m hohen Pyramide. Diese Fassade wurde erst 1998 entdeckt und ist einmalig in der gesamten Mayawelt. Im Gegensatz zu gestern hat man hier noch so eine Art Entdeckerfeeling. Danach geht es zum Cenote Dzitnup. Dieser unterirdische See gilt als einer der schönsten Yucatans. Tatsächlich schwimmt man hier in einer Tropfsteinhöhle und durch einen Deckeneinbruch strahlt ein Lichtkegel in das türkise Wasser. @Peter/Gerda: danke für die Kurznachrichten. Wir haben es hier bisher super angetroffen und schon viel gesehen. Also alles bestens. Mexiko wird bestimmt toll. @Erich/Peter: danke für die Rasen- und Gartenpflege, nicht dass wir im nächsten Jahr noch einen Golfplatz eröffnen können. J

10.04.2013 Karibikstrand in Cancun


11.04.2013 Kolonialstadt Valladolid

Convento de Sisal



Iglesia San Gervasio

12.04.2013 Chichen Itza




Kukulkan-Pyramide

...so sind sie, die Männer...



...wir waren auch hier...







Iglesia

Cenote Ik Kil



13.04.2013 Ek Balam



...ist der nicht schön?

Stuckfassade an der großen Pyramide




Cenote Dzitnup

Montag, 8. April 2013

03.04. - 08.04.2013 Letzter Gruß aus Südamerika


03.04.2013
Wir genießen das Inselleben und lassen es nach den anstrengenden Tagen ruhig angehen. Mit Birgit und Peter gehen wir an den kleinen Dorfstrand zum Baden. Da es hier einige Meeresschildkröten direkt in dieser Bucht gibt, versuchen wir diesen im Wasser näher zu kommen. Ziemlich aussichtslos…bis uns ein Einheimischer zeigt wie man das macht: Mit ein wenig Seegras in der Hand sieht die Sache schon ganz anders aus. Die Schildkröten fressen einem tatsächlich aus der Hand!!! Kirsten und Peter sind nicht mehr zu bremsen und verbringen eine kleine Ewigkeit im Wasser. Ein wirklich tolles Erlebnis. Den Tag beschließen wir beim gemeinsamen Grillen.

04.04.2013
Da die Insel wirklich klein ist und wir schon fast alles besichtigt haben, planen wir heute die Reiseroute für Mexico. Abends gehen wir in einem Hotel im Dorf ins Kino. Gezeigt wird natürlich der Kevin Costner Film „Rapa Nui“. Praktisch die ganze Bevölkerung hat in diesem Streifen mitgewirkt, vom Statisten bis zur Hauptrolle. Es ist sehr faszinierend, da man die Originalschauplätze fast alle in den letzten paar Tagen gesehen hat.

05.04.2013
Heute geht es wieder auf den Drahtesel. Entlang der Südküste radeln wir gemütlich von einem Ahu (Zeremonialplattform) zum nächsten. Alle paar hundert Meter steht wieder eine dieser Anlagen. Das konnte man so aus dem Auto vor ein paar Tagen nicht erkennen, da die Moais an vielen Stätten umgestürzt sind und auf dem Gesicht liegen. Wir fahren bis zur Südspitze und besuchen dort nochmals den Ahu Tongariki. Das ist die schönste und größte Anlage dieser Insel: hier stehen 15 Moais aufrecht vor der umtosten Pazifikküste. Sicher einer der schönsten - wenn nicht der schönste - Ort unserer bisherigen Tour. Überhaupt gefällt uns die Insel super gut: alles ist so relaxed und obwohl es hier aufgrund der Entfernung zum Festland natürlich relativ teuer ist, gibt es kaum Touristennepp. Auch die Hotels sind klein und fügen sich schön ins Ortsbild ein.

06.04.2013
Jetzt muss ich mir mal gerade Luft machen: Wir haben auf unseren Reisen bisher wirklich sehr viele gute Erfahrungen gemacht, sind fast immer freundlich behandelt worden und haben schon öfters Hilfe (Arztbesuche, Reifenpannen) in Anspruch genommen. Leider haben wir jetzt aber schon mehrfach mitbekommen, dass sich die Touristen nicht an die Spielregeln halten und teilweise ein echt peinliches Verhalten an den Tag legen. Wir haben hier Deutsche kennengelernt (niemand von dem wir hier schon mal berichtet haben!), die sich als Chilenen ausgeben um einen günstigeren Eintrittspreis in den Nationalpark zu bekommen. Unmöglich! Von diesem Eintrittsgeld werden die archäologischen Stätten in Stand gehalten. Auch wurden wir eben Zeuge einer echt peinlichen Diskussion um die Angemessenheit von Trinkgeldern in Restaurants. Streitpunkt war ein Gegenwert von vielleicht 40 Cent. Kann doch nicht sein, dass ich um die halbe Welt fliege und dann hier die Leute bescheiße. Immerhin sind die Trinkgelder in vielen Ländern ein wichtiger Teil des Gehalts. Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man vielleicht keine freundliche Hilfe mehr angeboten bekommt. So, musste ich mal loslassen. Ansonsten sind wir heute was spazieren gegangen, haben nochmal die im Ort gelegenen Ahus besucht und waren in einem Restaurant lecker essen.

07.04.2013
Letzter Tag in Chile, Südamerika und auf der Osterinsel. Morgen geht es weiter mit insgesamt drei Flügen nach Yucatan, Mexiko. Da das bestimmt anstrengend wird, ist heute ein weiterer Tag Erholung und Vorbereitung unserer Mexiko-Tour angesagt. Der Aufenthalt auf der Insel hat uns sehr gut gefallen. Es gibt wirklich tolle Plätze zu besichtigen und das Südsee-Flair ist auch angenehm. Nach all den einsamen Orten war es hier auch mal schön, einige Restaurants vorzufinden, in denen man sich wohlfühlen konnte. Also ein gelungener Abschluss unserer dreimonatigen Südamerikareise.

08.04.2013
Letzte Meldung aus Südamerika: Die Sonne ist längst untergegangen und wir sitzen gerade im Flieger nach Mexiko-City. Heute Mittag haben wir von unserer wirklich sehr empfehlenswerten Unterkunft „Camping Mihinoa“ auf der Osterinsel Abschied genommen. Das Gepäck konnten wir direkt durchchecken bis Mexiko-City, so dass wir in Santiago nicht mehr schleppen mussten. Jetzt hoffen wir, dass nicht nur wir heil ankommen, sondern auch unser Gepäck. Eine kleine Schrecksekunde hatten wir in Santiago, wo für den Weiterflug schon „Last Call“ angeschlagen war. War aber dann doch nur ein Computerfehler. So, ich muss jetzt Schluss machen. Werde mich jetzt dem „Kleinen Hobbit“ widmen. Wir hören uns in Mexiko…Yuhu!!!

03.04.2013





04.04.2013 Küste bei Hanga Roa

05.04.2013 weil`s so schön ist, hier nochmals...

Ahu Tongariki


Dienstag, 2. April 2013

29.03. - 02.04.2013 Ostern auf der Osterinsel

  

29.03.2013
Pünktlich erreichen wir die Autovermietung von „HolidayRent“ in Santiago. Die Übergabe verläuft freundschaftlich und problemlos. Ein wenig traurig sind wir schon, immerhin haben wir ja drei Monate in dem Camper gewohnt. Auch hatten wir die ganze Zeit keinerlei Probleme mit unserem Fahrzeug (außer mit der Höhe desselben) und die Betreuung durch Holiday Rent war wirklich gut. @Ruth: Herzlichen Dank, wir empfehlen euch hiermit weiter!!! Der Transfer zum Holiday Inn direkt am Flughafen ist auch schnell erledigt und so können wir einen faulen Nachmittag in der Sauna des Hotels verbringen nachdem  wir den Flughafen ausgiebig erkundet haben. Wie wir gehört haben, gibt es im Moment massive Probleme für Reisende in Argentinien. Da die Angst vor einem erneuten Staatsbankrott groß ist, gibt es kaum noch die Möglichkeit Bargeld zu ziehen und etliche Tankstellen haben keinerlei Treibstoff mehr. Da haben wir wohl Glück gehabt, denn wir hatten diese Probleme in der Form noch nicht. @Daniela: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

30.03.2013
Jetzt geht es endlich weiter: die Osterinsel liegt ca. 3.800 km vom Festland entfernt. Sie ist der bewohnte Fleck der Erde, der am weitesten von jedem anderen bewohnten Flecken entfernt ist. Der Flug verläuft unproblematisch und da wir zwei weitere Stunden Zeit gewinnen, erreichen wir bereits mittags die Insel. Wir werden dort schon erwartet und fahren mit einer ganzen Gruppe von Travellern zum Campingplatz. Da es auch einige Zimmer zu wirklich günstigen Preisen gibt, entscheiden wir uns, ein solches zu nehmen. Das macht es wesentlich einfacher unser ganzes Gepäck unterzubringen als in einem 2-Personen-Zelt. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht uns zunächst noch zu schaffen, man gewöhnt sich aber schnell daran. Da heute Ostersamstag ist, besuchen wir in der Nacht auch die Ostermesse. Wie zuhause wird sich am Osterfeuer getroffen und dann geht es in einer Prozession zur Kirche. Die Messe dauert inklusive Rosenkranzgebet fast drei Stunden, auch weil insgesamt sieben Lesungen gehalten werden. Das besondere ist, dass die Lieder auf Rapa Nui gesungen werden, der Sprache der Einheimischen. Toll, mit welcher Inbrunst die Leute bei der Sache sind. Auch wenn wir natürlich Ostern gerne im Kreis der Familie gefeiert hätten, war diese heilige Messe ganz sicher ein spirituelles Highlight. @Jörg + Gerd: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

31.03.2013
Ostersonntag: Da es mit dem Wandern noch nicht so gut klappt, mieten wir uns zwei Mountainbikes und wollen die Westküste erkunden. Ausgehend von Hanga Roa fahren wir auf schlechter Piste entlang der steilen Felsküste nach Norden. Wir passieren einige Ahus (Zeremonialplätze) mit verschiedenen Moais. Gleich hinter dem Ort sind schon die ersten Gruppen dieser Steinfiguren zu bewundern. Einige der Anlagen sind schön restauriert, wogegen es auch sehr verfallene Ahus gibt. Am nördlichsten Punkt der Strecke führt die Straße ins Landesinnere, wo es eine spannende ehemals bewohnte Lavahöhle, einen weiteren Ahu mit 7 Moais und einen Steinbruch zu besichtigen gibt, in dem die Kopfbedeckungen der bis zu 10 Meter hohen Figuren aus dem Stein gebrochen wurden. Die Radtour war wirklich anstrengend und sehr schön. Das Beste ist aber, dass Kirsten überhaupt nicht gemault hat (macht sie sonst immer beim Radfahren) und der Rücken gut mitgespielt hat. Kaputt aber sehr zufrieden fallen wir im Ort über den nächsten Getränkeladen her und essen dann schön in einem Terrassenrestaurant direkt am Pazifik zu Abend. Morgen werden wir die Nordküste mit einem Mietwagen besuchen und dort auch ein wenig Baden gehen.

01.04.2013
Ostermontag: Heute mieten wir uns mit Birgit und Peter, die wir in unserer Unterkunft kennengelernt haben, einen Jeep. Entlang der Südküste fahren wir zum Vulkan Rano Raraku. Dort wurden die Moais aus dem Fels gemeißelt und dann über die Insel verteilt aufgestellt. Fast 400 dieser Kolossalstatuen sind dort zu entdecken. Teilweise sind sie fertiggestellt, teilweise aber noch mit dem Fels darunter verbunden. Der größte Moai mit über 21 Metern ist auch hier zu finden. Er gehört zu denen, die nicht fertiggestellt wurden. Ein wirklich toller Ort…und der nächste folgt sogleich. Der Ahu Tongariki ist die schönste und am besten erhaltene Anlage der Insel. In einer Reihe stehen hier 15 Moai vor der rauen Küste. Zum Abschluss unserer Tour um die Insel besuchen wir an der Nordküste noch den Ahu von Anakena. Auch dieser ist ausgesprochen gut erhalten und wunderbar gelegen. Direkt hinter den Figuren öffnet sich eine Bucht mit einem weißen Sandstrand und lädt zum Baden ein. Ein wirklich sehr schöner und gelungener Tag findet seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen und dem ein oder anderen erfrischenden isotonischen Getränk. Ostern mal anders…aber trotzdem wunderschön! @ThomasB: schönen Urlaub in der Türkei! @Sascha+Alex: danke für die Ostereier. Hier ist das Internet so langsam, dass wir eventuell erst in Mexiko zum auspacken kommen werden. Aber DIE Eier werden ja nicht schlecht!


02.04.2013
Nachdem die Fahrradtour vorgestern so gut geklappt hat, wagen wir uns heute an eine kleine Wanderung. Von unserem Campground wandern wir auf den Gipfel des Rano Kau Vulkans. Der Kratersee ist toll mit Binsen überwuchert und gleichzeitig hat man freien Blick auf den blauen Pazifik: ein fantastisches Panorama. Ziel der Wanderung ist das Zeremonialdorf Orongo. Die restaurierten Steinhäuser der Rapa Nui dienten als Kultstätte und wurden nur wenige Wochen im Jahr genutzt. Kurzgesagt wurde hier in einem Wettkampf der Inselchef für jeweils ein Jahr ermittelt. Vielleicht gar keine so dumme Idee… Wieder im Dorf gehen wir lecker in einem Restaurant essen, in dem man direkt an der umtosten Küste sitzt. Da der Rücken mitgespielt hat, genießen wir das leckere Essen und planen für übermorgen schon eine weitere Radtour. Wir sind hier richtig sportlich unterwegs. @Achim: Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag!


30.03.2013 Ankunft auf der Osterinsel
Osternacht
 
Osternacht
 
31.03.2013 Tahai
Hanga Kio`e


Ahu Tepeu
Ahu Akivi





01.04.2013
Tahai



Rano Raraku

 



 

Tongariki


02.04.2013 Rano Kau

Zeremoniendorf Orongo